Fabio und der gelbe Bagger bauen ein Haus
Eine Baggergeschichte für Kinder
„Fabio und der gelbe Bagger bauen ein Haus“ (meinem Cousin gewidmet)
Die Sonne glitzert über den Dächern eines kleinen Dorfes. Vögel zwitschern fröhlich, und ein neuer Tag beginnt.
Doch einer ist schon längst wach: Fabio.
Heute ist ein ganz besonderer Tag. Heute darf er zum ersten Mal auf die Baustelle! Dort wird das neue Haus für ihn und seine Familie gebaut.
Aufgeregt steht er fertig angezogen an der Tür und wartet. Dann geht es los: Eine kurze Autofahrt und schon sind sie da.
Vor ihm steht ein riesiger, gelber Bagger. „Wow!“, staunt Fabio. Der Bagger glänzt in der Sonne, hat große, runde Kettenräder, die laut „Ratsch-Ratsch“ klappern, und vorne trägt er eine riesige Schaufel, fast so groß wie eine Badewanne, um Erde auszugraben.

Das Fahrerhaus ist ganz hoch oben, mit großen Fenstern. Und die Lichter des Baggers sind strahlend hell, damit er auch bei Dunkelheit arbeiten kann. Wenn der Motor startet, macht der Bagger laut „Brumm-Brumm!“
Der Bagger ist sehr geschickt. Er kann durch enge Stellen fahren, genau graben und schwere Sachen heben. Ohne etwas umzuwerfen.
Aber er arbeitet nicht allein. Er bekommt Hilfe von einem großen, roten Kran, einem blauen Lastwagen und vielen Helfern.
Heute wollen sie ein Loch für den unteren Teil des Hauses graben.
Fabio setzt seinen roten Sicherheitshelm auf und schaut gespannt zu. Manchmal darf er sogar auf dem Bagger mitfahren!
Zuerst wird das Gras, kleine Hügel und die Steine vom Grundstück entfernt. Fabio staunt, wie der Bagger die Erde auf einen Haufen schaufelt.
„So gut machst du das!“, ruft er begeistert.
Fabio hilft auch: Er trägt kleinere Steine weg. „Ich helfe dir!“, ruft er fröhlich.
Die nächsten Tage verbringt Fabio auch wieder auf der Baustelle.
Doch dann fehlt eines Morgens plötzlich sein roter Helm!






